Katarakt Operation

Die Katarakt Operation – die einzige Möglichkeit, den Schleier über dem Auge zu zerreißen

Wer bis ins hohe Alter hinein über eine ungetrübte Sehfähigkeit verfügt, kann sich glücklich schätzen. Unsere Augen gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen, auf die wir in unserem täglichen Leben angewiesen sind. Mit eingeschränkter Sehkraft sind wir kaum in der Lage, die Schönheiten dieser Welt richtig wahrzunehmen. Die medizinischen Fähigkeiten sind mittlerweile jedoch so weit fortgeschritten, dass Augenerkrankungen durch geeignete Maßnahmen geheilt oder zumindest stark verbessert werden können. So gehört die Grauer Star Operation am Auge zu den Eingriffen, die in einer Augenklinik am häufigsten durchgeführt werden. Die Angst, durch den Grauen Star, die „Katarakt“, eines Tages zu erblinden, kann heute ausgeräumt werden, wenn die Katarakt Operation am Auge zur rechten Zeit durchgeführt wird. 

Was ist der Graue Star und wie macht er sich bemerkbar?

Eine Grauer Star Operation am Auge gehört nicht nur zu den häufigsten Eingriffen in der Chirurgie, sie gehört auch zu den ältesten. Schon in der Antike war die Augenkrankheit, der Graue Star, bekannt. Da die Erkrankten durch die getrübte Linse und die dadurch verschwommene Sehweise meinten, durch einen herabstürzenden Wasserfall zu schauen, waren sie der Ansicht, hinter der Pupille würde eine Flüssigkeit fließen, die dann erstarrte und somit die Katarakt auslösten. Der Begriff „Katarakt“ stammt aus dem Griechischen „katarrhaktes“ und bedeutet tatsächlich „Herabstürzen“ oder „Wasserfall“. Bereits zu Zeiten der Babylonier kannte man die Graue Star Operation am Auge. Durch den „Starstich“ wurde die getrübte Linse einfach aus dem Auge herausgestochen. Eine brachiale Methode, die Gott sei Dank bei uns keine Anwendung mehr findet. 

Was ist nun der „Graue Star“ beziehungsweise die „Katarakt“? Wenn Sie merken, dass Ihre Sehfähigkeit mehr und mehr nachlässt, wenn Sie das Gefühl haben, die Welt nur durch einen Schleier, die Gegenstände nur noch verschwommen wahrzunehmen, dann könnten Sie am Grauen Star erkrankt sein, und Sie sollten über kurz oder lang mit einer Katarakt Operation am Auge rechnen. Beim Grauen Star sind die Augenlinsen getrübt, und durch diese Trübung kommt es zu einer diffusen Brechung des Lichtes. Die graue Färbung hinter der Pupille ist bei fortschreitender Erkrankung deutlich erkennbar. Hin und wieder werden Doppelbilder gesehen. Beim direkten Hineinschauen in Lichtquellen, beispielsweise in die Sonne, werden Lichthöfe wahrgenommen, bunte Kreise, die nicht sofort verschwinden. Die Anpassung der Augen an Hell und Dunkel, die Adaption, wird verzögert, auch das räumliche Sehen wird immer weiter eingeschränkt. Hin und wieder kommt es jedoch auch zu einer kurzfristigen Verbesserung der Sehfähigkeit im Nah- oder im Fernbereich. So können manche Menschen plötzlich auf ihre Lesebrille verzichten. Da sich die Sehfähigkeit durch die Linsentrübung unweigerlich verschlechtern wird, sind diese Verbesserungen nur von vorübergehender Dauer. Es hilft nichts: Um eine Grauer Star Operation des Auges kommt mit dieser Diagnose niemand herum. Sie brauchen sich vor diesem Eingriff jedoch nicht zu fürchten: Die Katarakt Operation am Auge gehört heute zu den Routineeingriffen in der Augenchirurgie. So werden jährlich etwa 600.000 Grauer Star Operationen des Auges durchgeführt, meist völlig komplikationslos. 

Was sind die Ursachen des Grauen Stars?

Es herrscht die Meinung vor, dass eine Grauer Star Operation am Auge ausschließlich bei älteren Menschen durchgeführt wird. Tatsächlich wird die Entwicklung des Grauen Stars vor allem bei Senioren beobachtet, die ohne die rettende Katarakt Operation am Auge schließlich erblinden würden. Die unzureichende Nährstoffversorgung der Organe im Alter gehört zu den Ursachen des Grauen Stars. 
Die Bildung des Grauen Stars kann jedoch auch ganz andere Ursachen haben, die nicht auf das Alter zurückzuführen sind. So können bestimmte Infektionskrankheiten während der Schwangerschaft wie Röteln und Masern verantwortlich für die Linsentrübung sein. Auch der Diabetes mellitus ist oftmals nicht ganz unschuldig bei der Entwicklung des Grauen Stars. Auslöser sind möglicherweise ebenso bestimmte Medikamente wie Cortison und auch Drogenmissbrauch. Die Augenlinse kann unter Umständen durch UV-Strahlen, Ultrarotlicht und Röntgenstrahlen, durch Verletzungen oder durch chronische Augenentzündungen geschädigt werden und somit den Grauen Star verursachen. Auch Einwirkungen durch Starkstrom und Blitzeinschlag können die Entwicklung des Grauen Stars fördern. Gefährdet sind auch Arbeiter an Hochöfen oder Glasbläser, die mit heißer Infrarotstrahlung in Berührung kommen. In Entwicklungsländern begünstigt die unzureichende Zufuhr lebenswichtiger Nährstoffe die Ausbildung des Grauen Stars bei Kindern. In seltenen Fällen kann der Graue Star angeboren sein. Um einer Fehlsichtigkeit, einer Amblyopie, vorzubeugen, ist es wichtig, eine Graue Star Operation am Auge bereits bei unter zweijährigen Kleinkindern durchzuführen. 

Die Katarakt hat verschiedene Erscheinungsformen. Es wird unterschieden zwischen:

     

  • der Cataracta senilis, dem Grauen Star, der bei älteren Menschen auftritt,
  • der Cataracta praesenilis bei jüngeren Menschen.
  • Von der Cataracta incipiens wird gesprochen, wenn es sich um die beginnende Krankheitsform handelt,
  • während die Cataracta provecta eine fortgeschrittene Form des Grauen Stars bezeichnet. 
  • Differenziert wird auch nach dem Teil der befallenen Linse. So wird unterschieden zwischen der Cataracta corticalis (Rindenkatarakt),
  • der Cataracta nuclearis (Kernkatarakt) und
  • der Cataracta subcapsularis. Hier sind die Eintrübungen im hinteren Teil der Linse gemeint (subkapsuläre Trübungen).

Ist der Graue Star mit konservativen Methoden behandelbar?

Damit eine Augenerkrankung frühzeitig diagnostiziert werden kann, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt unerlässlich. Diabetiker sollten sich sogar einmal im Jahr untersuchen lassen, damit unter anderem gefährliche Netzhautschädigungen rechtzeitig erkannt werden. Sollte der Arzt im Rahmen dieser Untersuchungen die Entwicklung eines Grauen Stars entdecken, sollten Sie nicht erschrecken. Eine Grauen Star Operation ist normalerweise nicht sofort erforderlich. Die Katarakt entwickelt sich schleichend und vor allem völlig schmerzlos. Die Eintrübung und Verdickung der Linse und die dadurch entstandene veränderte Brechkraft (Refraktion) des Auges führt in der Regel zur verstärkten Kurzsichtigkeit, sodass die Brillenstärke häufiger als zuvor der neuen Sehschärfe angepasst werden muss. Sie sind meist in der Lage, in der Nähe wesentlich besser zu sehen. Mit einer guten Sehhilfe, einer geeigneten Brille oder mit speziell angepassten Kontaktlinsen können Sie auch mit einem Grauen Star noch jahrelang Ihren Alltag perfekt meistern. Irgendwann jedoch ist die Linsentrübung so weit fortgeschritten, dass Sie Ihre Umwelt nur noch verschwommen wahrnehmen können. Die Kontraste schwinden, Sie sehen wie durch eine Nebelwand. Das direkte Schauen in Lichtquellen wird als sehr unangenehm empfunden – Sie werden geblendet. Der Halo-Effekt, die merkwürdigen farbigen Kreise, die beim Blick in die Sonne erscheinen, irritieren Sie.

Die Grauer Star Operation am Auge – die einzige Therapie, um wieder klar sehen zu können

Ein Grauer Star ist keine lebensgefährdende Erkrankung. Wenn Sie jedoch durch die Sehschwäche erhebliche Einbußen im Alltag erleiden, gar Schwierigkeiten in der Ausübung Ihres Berufes erfahren oder Ihr Fahrzeug nicht mehr gefahrlos führen können, ist eine Grauer Star Operation am Auge erforderlich. Konservative Therapien wie die medikamentöse Behandlung, um die Sehfähigkeit zu verbessern, sind nicht möglich. Die Katarakt Operation am Auge ist die einzige Möglichkeit, die Welt wieder klar, deutlich und unverschleiert wahrnehmen zu können. Gewinnen Sie durch die Grauer Star Operation des Auges ein Stück Lebensqualität zurück. Der Eingriff ist wirklich nicht gefährlich. Sie brauchen nach einer Katarakt Operation am Auge in der Regel auch nicht im Krankenhaus zu verweilen.

Fast jeder Mensch, der eine Operation vor sich hat, schwebt in tausend Ängsten. Die Vorbehalte sind verständlich, denn jeder Eingriff, so auch die Graue Star Operation am Auge, birgt immer gewisse Risiken. Vor allem stellt sich die Frage: Werde ich tatsächlich wieder richtig sehen können? Die unzähligen gelungenen Katarakt Operationen am Auge beweisen jedoch, dass die Sorgen meist völlig unbegründet sind. 

Bevor die Grauer Star Operation am Auge von einem Facharzt für Augenheilkunde durchgeführt werden kann, wird der Patient nochmals einer gründlichen Untersuchung unterzogen. Der Arzt stellt durch genaue Messungen fest, wie sehr die Linsentrübung die Sehschärfe beeinflusst. Er kann erkennen, wie weit der Graue Star inzwischen fortgeschritten ist. Durch eine weitere Untersuchung mit einer Spaltlampe wird festgestellt, ob und inwieweit die Hornhaut oder gar die Netzhaut geschädigt ist und ob die Linsentrübung ausschließlich durch den Grauen Star verursacht wird. Bei dieser letzten Untersuchung durch den Augenarzt soll die Notwendigkeit einer Grauen Star Operation am Auge bestätigt werden. 

Die Grauer Star Operation am Auge – ambulant oder stationär?

Die letzte Augenuntersuchung hat ergeben, dass die Katarakt Operation am Auge tatsächlich notwendig ist. Nun kann also ein Operationstermin festgelegt werden. Die Grauen Star Operation am Auge wird in der Regel in einer Augenklinik durchgeführt. Dieser Eingriff erfolgt normalerweise ambulant, in bestimmten Fällen auch stationär. Eine ambulante Katarakt Operation am Auge kann jedoch nur dann erfolgen, wenn der Patient ansonsten gesund ist, eine anschließende umfassende Pflege zu Hause möglich ist und auch die Nachbetreuung beim ambulanten Augenarzt gesichert werden kann. 
Falls Sie jedoch unter weiteren Krankheiten leiden sollten, ist von einer ambulanten Grauen Star Operation am Auge abzuraten. Besonders bei Herz- und Kreislauferkrankungen und bei Diabetes ist eine nachoperative Überwachung in einer Klinik erforderlich. Der stationäre Aufenthalt wird etwa zwei bis vier Tage betragen. 

Die Katarakt Operation am Auge – die Vorbereitungen

Vor der eigentlichen Grauer Star Operation am Auge sind zahlreiche Vorbereitungen erforderlich. Um Komplikationen so weit wie möglich zu vermeiden, sind gründliche internistische Voruntersuchungen beim Hausarzt oder beim Internisten in der Klinik erforderlich. Hierzu gehören die Messung des Blutdrucks und das EKG. Wichtig ist auch die Blutgerinnungsfähigkeit. So sollten Sie einige Tage vor der Katarakt Operation am Auge die Einnahme blutverdünnender Mittel unterlassen, damit Sie während des Eingriffs nicht zu viel Blut verlieren. Zu den Voruntersuchungen gehört auch eine spezielle Untersuchung durch den Augenarzt, der Sie operieren wird. Hier werden unter anderem die Stärke und der Brechwert der Kunstlinse berechnet. Vor der Grauen Star Operation des Auges werden Sie über mögliche Risiken und eventuelle Komplikationen aufgeklärt. Anschließend unterschreiben Sie die Einwilligungserklärung zur Katarakt Operation am Auge.

Die Grauer Star Operation am Auge – der Verlauf

Die Katarakt Operation am Auge findet meist unter örtlicher Betäubung statt. Hier wird durch spezielle Augentropfen oder durch lokale Injektionen in die Umgebung des Auges das Schmerzempfinden und auch die Bewegungsfähigkeit des Auges ausgeschaltet. Bei Kindern oder besonders ängstlichen erwachsenen Patienten kann die Grauer Star Operation am Auge auch unter Vollnarkose erfolgen. 

Das Ziel der Katarakt Operation am Auge ist die Entfernung der getrübten Linse beziehungsweise der geschädigten Linsenteile und das Einsetzen einer Kunstlinse. In der Regel wird die Grauer Star Operation zunächst an einem Auge vorgenommen. Wenn danach festgestellt wird, dass die Sehfähigkeit sich stark verbessert hat und auch keine Komplikationen aufgetreten sind, erfolgt der Eingriff am zweiten Auge. 

Um in das Innere des Auges zu kommen, ist ein wenige Millimeter kleiner Schnitt in die Hornhaut oder die Lederhaut erforderlich. Bei der „extrakapsulären Linsenextraktion“ werden nur der Linsenkern und die Linsenrinde mittels Ultraschall verflüssigt und anschließend abgesaugt. In die leere Linsenkapsel kann nun die Kunstlinse implantiert werden. Da durch diese Methode der Grauen Star Operation des Auges die künstliche Linse in der hinteren Augenkammer einen sicheren Halt hat, sind Komplikationen weitgehend ausgeschlossen. Diese Operationsmethode hat sich in Europa bewährt und wird bevorzugt angewandt.

Die „intrakapsuläre Linsenextraktion“ wird der Komplikationen wegen in Europa kaum noch durchgeführt. Hier wird die Linse durch eine „Kryosonde“ angefroren und anschließend herausgezogen. Da durch diese Methode der Kapselsack beschädigt wird, ist eine Implantation der Kunstlinse in die hintere Augenkammer nicht mehr möglich. Eine Vorderkammerlinse muss eingesetzt werden. Zu den Folgen gehören Netzhaut- oder Aderhautblutungen. Außerdem kann der Glaskörper heraustreten.

Die Grauer Star Operation am Auge – was geschieht nach dem Eingriff?

Die Katarakt Operation an einem Auge dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Das operierte Auge wird mit einem Salbenverband abgedeckt, der schon am folgenden Tag entfernt werden kann. Sie werden wahrscheinlich bereits dann mit Freude entdecken, dass sich Ihr Sehvermögen verbessert hat. Die ersten Tage nach der Grauer Star Operation am Auge erfordern jedoch eine intensive Behandlung mit Salbe und Augentropfen. Die anschließenden Termine zur Kontrolluntersuchung sollten Sie unbedingt einhalten. Bis die volle Sehfähigkeit wiederhergestellt ist, sollten Sie etwas Geduld mitbringen. Auch wenn die Katarakt Operation zufriedenstellend verlaufen ist, werden Sie auf eine leichte Korrektur der Sehschärfe durch eine Brille für die Nähe und eventuell auch für die Ferne nicht verzichten können.

Die Grauer Star Operation am Auge – wo liegen die Risiken?

Obwohl die Katarakt Operation am Auge zu den sichersten chirurgischen Eingriffen gehört, sollten dennoch eventuelle Komplikationen und Risiken erwähnt werden:

  • Infektionsrisiken können trotz steriler und sorgfältiger Operationsmethoden nicht ausgeschlossen werden. Diese sind jedoch extrem selten.
  • Ein Verlust der Sehkraft ist durch eine Infektion in äußerst seltenen Fällen nachweisbar.
  • In 0,1 Prozent der Katarakt Operation am Auge ist eine Netzhautablösung möglich. 
  • Es kann in seltenen Fällen zu einer Kapselruptur, zu einem Riss der Linsenkapsel kommen.
  • Bei 1 Prozent der Operierten kann es zu einem zystoiden Makulaödem, einer Wasseransammlung unterhalb der zentralen Netzhaut kommen.

Fazit: Eine Grauer Star Operation des Auges kann das Sehvermögen erheblich verbessern. Hierdurch gewinnt der Alltag an Lebensqualität. Bisherige Einschränkungen im Berufsleben, bei den Freizeitaktivitäten und im Straßenverkehr verschwinden.

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